Konzept

Unsere Vision

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Unsere Vision

„GEMEINSAM  MEHR  ERREICHEN !“ – lautet der Fokus unseres pädagogischen Konzepts.

Jeder Schüler soll als Mensch in seiner Einzigartigkeit in seiner Gesamtheit gemäß seiner Fähig- und Fertigkeiten gefördert und gefordert werden, d. h. wir streben die individuelle Selbstverwirklichung unserer Kinder/Jugendlichen  in sozialer Verantwortung an!

Am Ende seines schulischen Werdeganges soll der junge Mensch selbstbewusst und ausgestattet mit dem bestmöglichen Wissen mit Hilfe vermittelter Werte wie

  • Verantwortungsbereitschaft
  • Pflichtbewusstsein
  • Verlässlichkeit
  • Toleranz
  • Menschlichkeit
  • Vertrauenswürdigkeit
  • Ehrlichkeit
  • Freundlichkeit
  • Fleiß

seine Aufgaben in unserer morgigen Gesellschaft mutig annehmen und bewältigen.

Unsere Werte

Werte Symbolgrafik

Unsere Werte

Die Abkürzung FPSN ist nicht nur ein Akronym für den Namen unserer Schule „Freie Privatschule NRW“, sondern gleichzeitig auch Ausdruck für die Werte, für die wir einstehen:

F wie Fleiß, Fairness und Fairantwortung

P wie Persönlichkeit, Profil und Pflichtbewusstsein

S wie Selbstvertrauen, Selbstbestimmtheit und Stärke

N wie Natürlichkeit, Neugierde und Nähe

Selbstverständlich muss diese Liste erweitert werden:

  • Anstand
  • Freundlichkeit
  • Respekt
  • Toleranz
  • Menschlichkeit
  • Hilfsbereitschaft
  • Vertrauenswürdigkeit
  • Verantwortungsbereitschaft
  • Ehrlichkeit
  • Verlässlichkeit
  • Höflichkeit
  • Ordnung
  • Disziplin

„Wo werden diese Werte heute noch vermittelt?“ – Bei uns!

Unsere Schule ist keine reine Bildungsstätte. Wir, die Lehrenden fühlen uns diesen Werten verpflichtet und

  • führen als Vorbild und Beispiel
  • gehen stets respektvoll mit den Schülern um
  • machen lebensnahen Unterricht
  • fördern
    • Eigeninitiative
    • verantwortungsvolle Entscheidungen
    • Selbstständigkeit

Wertfestigkeit und Urteilsfähigkeit lassen sich nur erreichen, wenn unsere Schüler als Menschen zu einer selbstbestimmten Persönlichkeit gefördert werden, die Verantwortung für das eigene Leben und das anderer Menschen übernimmt.

Der Weg ist das Ziel

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Der Weg ist das Ziel

Die Freie Privatschule NRW wurde als staatlich genehmigte Ergänzungsschule gemäß §22 des nordrhein-westfälischen Schulpflichtgesetzes (vgl. §116 und §118 SchulG) unter staatlicher Schulaufsicht mit den staatlichen Abschlüssen der Fachoberschulreife (FOR bzw. Mittlerer Schulabschluss) und der Allgemeinen Hochschulreife gegründet. Alle Abschlüsse an unserer Schule werden ausschließlich extern erworben. Wir unterrichten die Altersstufen der Klassen 5 bis 13.

Unsere Arbeit an der Freien Privatschule NRW zeichnet sich bis heute durch die damalige Vision aus:

  • Bei uns steht der Schüler im Mittelpunkt – immer!
  • Bei uns darf Ihr Kind noch Kind sein und der Jugendliche in seinem persönlichen Tempo zum Erwachsenen reifen!
  • Bei uns wird jeder Schüler in seiner Einzigartigkeit gefördert und gefordert. Die individuelle Selbstverwirklichung Ihres Kindes liegt uns hier ganz besonders am Herzen!
  • Uns ist die soziale Verantwortung und der respektvolle Umgang miteinander wichtig! Dies fördern wir im alltäglichen Schulleben!
  • Wir wollen ein Ort zum Wohlfühlen sein. Schulangst hat daher keinen Platz bei uns.

Unterricht in kleinen Klassen

Gerade deshalb bestehen unsere Klassen aus maximal 18 Schülerinnen und Schülern, wobei der Durchschnitt zwischen 12 und 14 Schülerinnen und Schülern liegt.

Der Unterricht in kleinen Klassen ermöglicht eine Interaktion zwischen Lernenden und Lehrenden, wodurch eine Schule zum Leben und Erleben erschaffen wird. Nur so lernen unsere Schülerinnen und Schüler die vielfältigen und wechselnden Herausforderungen des gesellschaftlichen Lebens kennen und können sich in ihrem eigenen Entwicklungsverlauf darauf vorbereiten – ohne Angst haben zu müssen, zu versagen.

Förderung in Hausaufgabenstunden

Gemeinsam mit ihren Lehrern fertigen sie in Silentien (Hausaufgabenstunden) ihre Hausaufgaben an.

Hier haben sie die Möglichkeit, erneut mit ihren Lehrern in Kommunikation zu treten, sofern sich Schwierigkeiten bei der Bewältigung ergeben, oder die Schülerinnen und Schüler helfen sich gegenseitig. Unsere Schülerinnen und Schüler nutzen das Silentium gerne, weil sie wissen, dass sie anschließend wirklich Freizeit haben, sodass sie mit Freude und ohne Druck nach der Schule ihren Hobbys, wie z.B. Fußball, Reiten, Tennis, Hockey, Klavier spielen u.ä., nachgehen können.

Mehr als Wissenvermittlung

Wir, die Lehrenden der Freien Privatschule NRW, sind der festen Überzeugung, dass Schule sich nicht nur als Bildungsanstalt verstehen darf.

Um die Schülerinnen und Schüler in ihren geistigen Fähigkeiten und sozialen Kompetenzen hin zu einer selbstbestimmten Persönlichkeit optimal zu fördern, muss der Unterricht Merkmale von Lebenssituationen, in denen sie eigeninitiativ und verantwortungsvoll Entscheidungen treffen und handeln, beinhalten.

Deshalb verstehen wir unsere Schule nicht nur als Lerngemeinschaft von Schülern und Lehrern, sondern auch als Lebensgemeinschaft unter Einbeziehung der Eltern.

Schluss mit Schulangst

Schulangst Symboldbild

Schluss mit Schulangst

Wir, die Lehrenden an der Freien Privatschule NRW, finden es erschreckend, dass Schulangst –  synonym wird oft auch der Begriff der Schulphobie verwendet – an deutschen Schulen stetig zunimmt.

Ein Phänomen an vielen Schulen

Vertraut man jüngsten Erhebungen, soll jeder 5. Schüler mittlerweile unter Schulangst leiden, wobei die Zahl der betroffenen Kinder und Jugendlichen bei Mädchen deutlich höher sein soll als bei Jungen.

Diese Zunahme der Schulangst können wir auch deutlich in unseren Einschulungsgesprächen feststellen, besonders seit der Einführung des Abiturs nach G 8.

Der Leistungsdruck an unseren Schulen hat derartig zugenommen, dass selbst Kinder/ Jugendliche, die vorher hoch motiviert zur Schule gegangen sind, plötzlich Ängste entwickeln, die in letzter Konsequenz dazu führen können, dass Ihr Kind nicht mehr zur Schule gehen möchte. Diesem Stadium geht oftmals die Leistungsverweigerung voraus!

Nicht bei uns!

An unserer Schule kennen wir dieses Phänomen in der Qualität nicht.

Im Vergleich zu den öffentlichen Schulen sind wir eine kleine Schule mit kleinen Klassen. Die Größe unserer Schule ermöglicht den Schülerinnen und Schülern aller Klassenstufen einen sozialen Kontakt untereinander, der sich darin ausdrückt, dass beispielsweise ein Schüler der 5. Klasse die meisten Schülerinnen und Schüler der anderen Jahrgangsstufen kennt.

Berührungsängste bezüglich der Kommunikation kennen unsere Schüler nicht. Das gilt auch für den Umgang unserer Schülerinnen und Schüler mit uns, den Lehrenden an der Freien Privatschule NRW. Sie wissen, dass wir nicht reine Wissensvermittler sind, sondern Lehrer, die sich mit ihrer Gesamtheit als Mensch/Person in den Unterricht einbringen.

Durch jährliche Klassenfahrten und jahrgangsübergreifende Freizeiten lernen sie uns Lehrer auch als Menschen kennen.

Prüfungsangst ist uns fremd

Prüfungsangst kennen unsere Schüler nicht, denn im Unterricht werden sie gezielt auf ihre Abschlussprüfungen, sei es zum Mittleren Bildungsabschluss oder zum Abitur, vorbereitet.

Die Vorbereitung findet in Form schriftlicher Überprüfungen und mündlicher Prüfungen statt, die mit unseren Schülerinnen und Schülern detailliert besprochen werden.

Prüfungsangst muss aus unserer Sicht für unsere Schüler ein Fremdwort sein. Durch gezielte Prüfungssimulationen und Ferienkurse bereiten wir unsere Schüler auf die externen Prüfungen vor, sodass sie sich selbstbewusst und überzeugend diesen Prüfungen stellen.

Füreinander sorgen

Im Übrigen machen wir als Lehrer mit unseren Schülerinnen und Schülern die gleiche Erfahrung: auch sie haben einen „Blick“ auf uns.

Wenn sie den Eindruck haben, dass es einer Lehrerin oder einem Lehrer nicht gut geht, haben sie keine Angst, Fragen wie: „Alles Okay? Kann ich Ihnen behilflich sein?“, zu stellen. Wenn der Umgang miteinander so offen, ehrlich und herzlich erfolgt, dann kann man sich als Lehrer in seiner Berufswahl nur bestätigt fühlen:

Kleine Schule – große Gemeinschaft !

Unsere Krisenbegleitung

Krisenbegleitung Symbolbild

Von der Krise zur selbstbestimmten Persönlichkeit

„Ich krieg ne Krise.“

Diesen Satz hat wohl schon jeder einmal von uns gesagt oder zumindest gehört. Doch was meinen wir damit eigentlich? Dass mir gerade alles zu viel wird? Dass mir gerade alles über den Kopf wächst? Dass ich mich unwahrscheinlich aufrege über das, was da gerade schief läuft? Zumindest in einem Punkt sind sich wohl alle einig: eine Krise ist nichts Wünschenswertes oder gar Positives.

Auch Kinder durchlaufen in ihrer kleinen Welt bereits Krisen, die ihr Leben kräftig durcheinander rütteln. Wir machen im schulischen Alltag immer wieder die Erfahrung, dass Schüler an einen Punkt kommen, an dem sie mit sich und der Welt nicht mehr weiter wissen.

Wir können helfen

Um unsere Schülerinnen und Schüler in genau diesen Wendepunkten optimal begleiten zu können, haben wir uns dazu entschlossen, eine Ausbildung zum Krisenbegleiter zu absolvieren. Im Gegensatz zum öffentlichen Schulsystem eröffnen unsere kleinen Klassen und die intensivere Beziehung zwischen Lehrern und Schülern hierfür Chancen und Türen:

Wenn ich dich darum bitte, mir zuzuhören und du dich aber bemühst, mir Ratschläge zu erteilen, dann hast du weder verstanden, worum ich dich gebeten habe, noch was ich brauche.

Wenn ich dich darum bitte, mir zuzuhören und du dich aber bemühst, mir zu erklären, ich dürfte nicht so fühlen, dann trittst du auf meinen Gefühlen herum.

Wenn ich dich darum bitte, mir zuzuhören, und du dich aber bemühst, meine Probleme zu lösen, dann hast du nicht verstanden und du bist weit weg von mir.

(Betreuungsarbeit der Polizei San Francisco)

In diesen Zeilen steckt im Wesentlichen der Kern der Arbeit eines Krisenbegleiters. Wir wollen unseren Schülern in Krisen ganz bewusst keine Ratschläge geben oder ihre Probleme für sie lösen. Vielmehr werden wir ihnen zuhören, sie an die Hand nehmen und Wegbegleiter sein; ihnen schlussendlich dabei helfen, ihren eigenen Weg durch ihre eigene Krise zu finden. Dies benötigt Zeit und die nehmen wir uns.

Gemeinsam aus der Krise

Unsere Gesellschaft hat in den letzten Jahrzehnten einen ungeheuren Wandel erfahren und mit diesem Wandel einen Werteverlust erlitten. Dies ist mit einer der Gründe, warum an unserer Schule die Vermittlung von Werten wie Verantwortungsbewusstsein und Verantwortungsbereitschaft oder Selbstbestimmtheit eine große Rolle spielen, denn in unserer Aufgabe als Krisenbegleiter ist es durchaus möglich, auch unsere Schülerinnen und Schüler mit einzubeziehen, indem sie beispielsweise lernen:

  • einander zuzuhören
  • achtsam und einfühlsam für den anderen zu sein
  • ihre Mitschülerin oder ihren Mitschüler in seiner “Krise” anzunehmen und zu unterstützen

sodass es uns als Gemeinschaft am Ende doch gelingt, einer bewältigten Krise durchaus etwas „Positives“ abzugewinnen.

Die Krise ist Chance, die Krise hat Sinn.
Erinnere dich, was wirklich zählt.
Sie beunruhigt dich, sie bricht Altes auf.
Sie stellt dir ganz neue Fragen.
Und wehrst du dich nicht gegen ihren Lauf,
Wird sie dich zu Neuem hintragen.
(Verfasser unbekannt)

Schon allein diese wenigen Zeilen bestätigen uns in unserer Motivation, die Ausbildung zum Krisenbegleiter absolviert zu haben.

Wir möchten unseren Schülerinnen und Schülern hilfreich in ihren “Krisen” beistehen, hilfreich ihnen zur Seite stehen, wenn sie anderen Schülern/Jugendlichen helfen wollen.

Unsere Historie

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Die Geschichte unserer Schule

Die Suche nach dem passenden Gebäude

Als im Sommer 2000, konkret im Juni 2000, die ambitionierten Eltern gemeinsam mit Herrn Medek die Entscheidung getroffen hatten, eine Privatschule zu gründen, machten sie sich auf den Weg, ein entsprechendes Gebäude zu finden.

Alternativ kam zum Standort Krefeld die Stadt Moers in Betracht. Während der Verhandlungen mit dem Besitzer unseres Schulgebäudes auf der Stephanstraße offerierte uns die Stadt Krefeld das Angebot, auf dem Anne-Frank-Platz einen Spielplatz zu errichten, den wir als Schulhof nutzen könnten, sofern die Schule ihre Tore auf der Stephanstraße öffnen würde. Dieses Angebot gab den Ausschlag für das Gebäude auf der Stephanstraße, denn damit war für unsere zukünftigen Schülerinnen und Schüler ein großer Schulhof zur Regeneration in den Pausen gesichert.

Vom Verkaufslokal zur Schule

Binnen weniger Wochen musste nun das Gebäude, Stephanstraße 57, das vorher als Verkaufslokal dem Versandhaus  “Quelle” diente, umgebaut und renoviert werden.

Mit Hilfe professioneller Handwerker wurden neue Wände zur Erstellung von Klassenräumen eingezogen, während wir, d. h. Schülerinnen und Schüler, deren Eltern und Lehrer, sprich die damalige Frau Brennscheidt und Herr Medek, Tapeten abrissen, die Wände neu beklebten und anschließend mit Farbe versahen. Die Farbwahl haben wir unseren zukünftigen Schülerinnen und Schülern überlassen, die sich als Schulfarbe das heutige Blau in unseren Klassenräumen wünschten, kombiniert mit dem Apricot.

An Urlaub oder Ferien war nicht zu denken. Über Wochen erschienen wir morgen spätestens um 8.00 Uhr in der Schule und richteten unsere Klassenräume ein. Erschwert wurde unsere Arbeit durch die Tatsache, dass es ein paar Wochen vorher am Düsseldorfer Flughafen zu einem Brand gekommen war, sodass wir nun stetig mit der  “neuen Brandschutzverordnung” konfrontiert wurden. Immer wieder mussten Dinge aufgrund dieser Verordnung verändert werden, wodurch die Kosten deutlich stiegen. Aber niemand ließ sich durch das gefürchtete Vokabular “neue Brandschutzverordnung” entmutigen, sondern alle arbeiteten und arbeiteten für unser gesetztes Ziel, sodass wir pünktlich mit Beginn des Schuljahres 2000/2001 unsere Schule eröffnen konnten. Natürlich war es ein beschwerlicher Weg und zu Beginn musste oft improvisiert werden, bis dass das Schulgebäude endlich so fertig war, wie wir es heute unseren neuen Schülerinnen und Schülern sowie deren Eltern präsentieren können.

Die Mühe hat sich gelohnt

Der Einsatz aller Beteiligten hat sich gelohnt, denn mit der Eröffnung unserer Schule haben wir bei den externen Prüfungen, sei es bei der Prüfung zur Mittleren Reife (heute Mittlerer Bildungsabschluss) oder zur Erlangung der Allgemeinen Hochschulreife (Abitur), fulminante Ergebnisse erzielt, was wir durch unsere Bestehensquote belegen können.

Diese Ergebnisse kommen zustande, weil die Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit unseren Lehrerinnen und Lehrern eine Unterrichtsatmosphäre in unserem Schulalltag schaffen und einen derartig motivierten Einsatz zeigen, dass der Teamgeist deutlich wird! So bestätigt sich unser Ansinnen:

kleine Schule – große Gemeinschaft!